weitere Angebote

Hier findet ihr einige Specials, die wir außer der Reihe anbieten.

Dazu gehören Social Walks, Antigiftködertraining, Antijagdtraining und mehr

Dogwalking & Doghiking

Dogwalking und Doghiking sind eine umwelt- und wildtierfreundliche Möglichkeit die Natur zu genießen und eure Fitness zu steigern.

Gerne darf man sich hier auch sportlich ambitionierte Ziele setzten, aber vor allem geht es um das Miteinander! Einfach gemeinsam unterwegs sein.

 

Ob auf ausgedehnter Wanderung oder sportlich flott auf kürzerer Strecke: beim Doghiking und Dogwalking sind Mensch und Hund über eine Leine miteinander verbunden und der Hund darf gerne ziehen und uns unterstützen.

Der Hund trägt ein Geschirr und der Mensch einen Beckengurt. Diese werden dann mittels ruckdämpfender Zugleine verbunden, das schont den Hals des Hundes und die Wirbelsäule des Menschen.

 

Wenn ihr einfach Lust habt mal auszuprobieren, wie das ist und ob ihr euch dafür begeistern könnt, dann seid ihr in unserem Einführungsworkshop genau richtig.

Der Dogwalking-Club bietet regelmäßiges Training in der Gruppe und über das Jahr erwandern wir gerne immer wieder neue Gegenden in Schleswig-Holstein mit euch. Termine  und Streckenlängen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Canicross

Für alle passionierten Läufer bieten wir einen Canicross-Workshop an (nicht in den Hochsommermonaten). Auch hier sind Mensch und Hund über eine Zugleine miteinander verbunden und Ziehen ist ausdrücklich erwünscht!

Einsteiger sollten darauf achten, langsam Kondition und Kraft aufzubauen, um Überlastungen bei Hund und Mensch zu vermeiden. Einige Kommandos, z.B. rechts / links und Halt, sollten erlernt und einige Regeln beachtet werden. Dabei helfen wir euch gerne.

 

Anti-Giftködertraining

Verlockungen meiden, anzeigen und im Notfall abgeben!

 

Je mehr sich ein Verhalten lohnt, desto häufiger wird es gezeigt.

Wenn ein Hund zufällig etwas leckeres findet, reagieren wir meist sehr aufgeregt und hindern ihn an der Aufnahme, nehmen es hektisch weg oder reagieren hilflos mit viel Geschrei.... So lernt der Hund in der Regel vor allem, dass es sich lohnt, das Gefundene möglichst schnell und heimlich herunter zu schlingen.

Aber das geht auch anders. Intensives Training bringt beim Thema Futterfunde Erfolg auch bei "Staubsaugerhunden" und kann manchmal lebenswichtig sein!

 

Wir unterstützen euch gerne mit 5 aufeinander aufbauenden Trainingstagen an verschiedenen Orten.

 

Social-Walks

Viele Hunde haben Probleme damit, gemeinsam mit anderen Hunden unterwegs zu sein oder an fremden Hunden ruhig vorbei zu gehen. Einige  haben Angst, andere sind sofort frustriert, wenn sie nicht zu anderen Hunden hin dürfen, manche reagieren schnell aggressiv bei Distanzunterschreitung oder fühlen sich allgemein in der Gegenwart anderer Hunde unwohl.

Als Folge davon verhalten sie sich oft wie Rambo und hängen bellend  und zerrend in der Leine.

Der "Social Walk" ist ein Trainingsspaziergang in kleiner Gruppe, bei dem man diesen Hunden die Möglichkeit gibt, sich in Anwesenheit anderer Hunde und Menschen zu entspannen und zu lernen anderes Verhalten zu zeigen.

Die Hunde bleiben während des Spaziergangs an der Leine, es wird auf ausreichend Abstand und Rücksichtnahme unter den Teilnehmern geachtet, so dass kein Hund überfordert wird.

 

Für die Teilnahme an einem Social Walk ist ein vorheriges Kennenlernen unbedingt Vorrausetzung!

 

Das Einhalten von Regeln, wie die Beachtung der unterschiedlichen Individualdistanz oder Rücksichtnahme auf das Verhalten des eigenen und anderer Hunde, ist für den Erfolg dieser Spaziergänge sehr wichtig. Manchmal ist es nötig, vorher die Grundlagen in einem Einzeltraining zu erarbeiten, bevor die Teilnahme möglich ist.

 

Antijagdtraining

Das Antijadtraining setzt sich aus drei Modulen zusammen. Jedes kann auch einzeln gebucht werden!

 

Modul 1 besteht aus zwei Terminen und enthält einen Theorievortrag über die Grundlagen des Jagdverhaltens und seine Beeinflussung, ein Training zum richtigen Umgang mit der Schleppleine und einen Besuch im Tierpark mit dem Hund.

 

 

 

 

 

In Modul 2 geht es an um das Erlernen eines einfachen Umkehrsignals, Verbesserung des Kommens auf Zuruf auch unter Ablenkung und den Aufbau von zwei verschieden Varianten eines "Superrückrufs".

 

Denn sich von einem interessanten Reiz abzuwenden und zu euch zu kommen, ist ein sehr schweres Verhalten, das sich für den Hund mehr lohnen muss, als das Hinlaufen zum Reiz und das sehr gut trainiert werden will, um auch unter starker Ablenkung zu funktionieren.

 

 

Modul 3 beinhaltet Training zur Impulskontrolle und verschiedene Arten der Jagdersatzbeschäftigung für den Hund.

 

Damit Wild- oder Haustiere unterwegs nicht das einzige sind, das dem Hund Spaß verspricht und nicht nur das Hetzen anderer Tiere Endorphine (unsere Glückshormone!) freisetzt.

 

 

 

 

 

Ein gutes Antijagdtraining besteht aus allen drei Teilen und es ist sinnvoll sie zu belegen. Vielleicht benötigt ihr aber auch nur bei einem Teilaspekt unsere Hilfe, deshalb geben wir euch die Möglichkeit, jeden Teil einzeln zu buchen.

 

Die Teilnahme an diesem Kurs macht aus einem jagenden Hund nicht gleich einen Hund dem Wild egal ist!

Er gibt euch nur das Werkzeug dafür an die Hand, dass es bei weiterem konsequentem Training immer besser wird und der Hund zunehmend mehr Freiheiten genießen kann.

 

 

Was uns dabei noch am Herzen liegt....

solange ihr eurem Hund noch nicht vertrauen können, lasst die Leine bitte dran!

 

Eine Schleppleine bietet eine wunderbare Möglichkeit dem Hund einen größeren Freiraum zu erlauben und andererseits Glücksgefühle und Erfolgserlebnisse beim Hetzen von Wild- oder Haustieren zu verhindern. Wenn der Hund das Hetzen von Tieren im ersten Lebensjahr gar nicht erst als lohnend kennen gelernt hat, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass er dieses Verhalten zeigt. Artgerechte Ersatzbeschäftigung und Erziehung vorrausgesetzt.

 

Außerdem kann das Stöbern nach und das Hetzen von anderen Tieren nicht nur gefährlich für euren Hund sein. Auch für das Wild stellt es eine Belastung und Gefahr da, nicht nur in der Brut- und Setzzeit, sondern gerade auch im Winter, wenn Nahrung knapp ist und mit Energiereserven achtsam umgegangen werden muss. 

 

Andere Haustiere wie z.B. Katzen sind für irgend jemand ein genauso wichtiger Sozialpartner wie euer Hund für euch, auch sie werden von jemandem geliebt.

Bedenkt bitte, dass ihr auch empört sein würdet, wenn etwas euren Hund hetzt und in Angst versetzt!

 

Es geht nicht darum, ob der Hund das Jagdobjekt bekommt, es geht darum ob er es versucht und dabei unkontrollierte Flucht, Angst und Stress auslöst.

 

Ein jagender Hund ist übrigens auch kein Kavaliersdelikt oder Ansichtssache! Der Gesetztgeber hat sich hierzu ganz klar ausgesprochen. Im Hundegesetz von Schleswig-Holstein steht unter "Wann ist ein Hund als gefährlich einzustufen" in Punkt 4: wenn er "unkontrolliert Tiere gehetzt oder gerissen hat."

 

Und was die Einstufung als gefährlicher Hund bedeutet, sollte inzwischen jedem klar sein: erhöhter Hundesteuersatz, Leinen- und ggf. Maulkorbzwang, Sachkundenachweis, Wesenstest usw.

 

Jeder tut also gut daran, die Sicherung seines Hundes und das Antijagdtraining nicht auf die leichte Schulter zu nehmen oder als unwichtig abzutun, nur weil sein Hund auch irgendwann wieder zurück kommt.

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright: Annett Braun & Daniela Govers GbR